Der G20 Gipfel und seine Folgen

Wer den Wind sät, der wird ……. ernten

 

Wer einen G20 Gipfel in Hamburg plant, der muss damit rechnen, dass …….

Wer zu einem G20 Gipfel Despoten, Diktatoren, Kriegstreiber und Menschenverächter einlädt, der muss damit rechnen, dass …..

Und wenn es dann wirklich notwendig ist diesen G20 Gipfel in der Freien und Hansestadt Hamburg zu veranstalten, der sollte es nicht in den Messehallen machen.

Das Karolienen-Viertel, das Schanzen-Viertel und die Rote Flora sind nur ein paar Gehminuten entfernt von den Messehallen.

Ob nun „Rechts“ oder „Links“ – Autonom, Krawalle sind zu erwarten, wenn man nicht ganz Blind ist.

Die Verantwortung dafür trägt ganz allein die Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel, die Ihren Kopf durchgesetzt hat, um der Welt schöne Bilder aus Hamburg zu zeigen, was gründlich schief gelaufen ist, wie eigentlich der ganze Gipfel.    

Dieser G20 Gipfel ist personell völlig überzogen und man muss sich die Frage stellen, warum z.B. 1000 Abgeordnete aus China anwesend waren. Haben die zu Hause nichts besseres zu tun?

Das betrifft aber nicht nur China, sondern alle Staaten die am Gipfel teilgenommen haben.

Durch die Presse geister der Vorwurf, dass die rund 20.000 Polizisten eine Hauptaufgabe hatten, und das war nicht der Schutz der Bewohner, sondern der „reibungslose Ablauf“ des G20 Gipfel und der Böbersten. Wie viele Schutzkräfte für die Begleitung der angemeldeten Demos und der Bewohner in den Schutzzonen über geblieben sind, das weiß nur der liebe Herr Innensenator der Hansestadt Hamburg.  

Von allen Seiten wird auf den ersten Bürgermeister eingeprügelt und gefordert, dass er zurücktreten soll. Es wird aus den Reihen der CDU/CSU und FDP gefordert, dass die SPD, das Bündnis90/Grüne und die Linke sich ganz klar gegen die Linksautonomen (Linksradikale) aussprechen und Abstand nehmen.

Doch damit noch nicht genug:

Die „ROTE FLORA“ soll geschlossen werden, weil von dort aus die Randale gesteuert wurde und der Bundes-Innenminister denkt darüber nach, wie in Zukunft die Benutzung von Handys und IPods unterbunden werden kann.

Es wird nicht darüber nachgedacht, warum die Polizei auf Uraltgeräte zurück greifen musste.

Und wenn Herr Hermann (Innenminister in Bayern) der Meinung ist, dass solche Ausschreitungen in München nicht machbar sind, dann verschließt er seine Augen vor der Tatsache, dass eine randalierende Menschenmasse, die aus vielen Ländern Europas anreist, auch von der Polizei aus Bayern sich nicht beeindrucken lässt.

Fazit:

Ein G20 treffen, mit einer Unzahl von „Sherpas“ (Unterhändlern) und der schreibenden Zunft, lässt sich nicht reibungslos in einer Großstadt durchführen.

Das hätte auch die Bundeskanzlerin wissen müssen und deshalb trägt sie allein dafür die Verantwortung, aber das interessiert Frau Merkel nicht. Sie flattert weiterhin in der Weltgeschichte herum, sonnt sich im Blitzlichtgewitter der Fotografen und hinterlässt ihren Sherpas das Aufräumen ihrer Fehler.

Wollen wir wetten, dass noch ein schuldiger gefunden wird, dem das eigene Versagen in die Schuhe geschoben wird.

©hk 13.07.2017