Das GRÜNE Land

Grönland ist altnordisch und heißt übersetzt “Grünland”.
Erik der Rote, einer der legendären Wikinger, nannte die Insel so, als er im Jahr 982 dort anlandete.
In der Warmzeit des Mittelalters war Grönland von einer üppigen Vegetation bewachsen – daher der Name.

In den Bohrkernen von Material unter dem heute mehr als 2000 Meter dicken Eis Grönlands wurden DNA-Spuren von Kiefern, Eiben und Erlen sowie auch von Schmetterlingen und anderen Insekten gefunden, die ein Alter zwischen 450.000 und 800.000 Jahren aufzuweisen scheinen, wegen Messunsicherheiten, die auch in der heutigen Klimaforschung immer wieder zu verzeichnen sind, aber auch nur etwa 120.000 Jahre alt sein könnten. Die Forscher um Martin Sharp (University of Alberta, Kanada) vermuten daher, dass Grönland vor der Vergletscherung während der Riß-Kaltzeit ein „grünes Land“ mit deutlich wärmerem Klima als heute war.

Als Faxe der Grüne, in der Nachfolge der Schreckensherrschaft Erik des Roten, endlich im berühmten Thing von Haithabu,
(Thing = Vordemokratische, diktaturähnliche Regierungsform der Wikinger, die in einem Kreis sitzend, die Befehle des Jarls, des Häuptlings, in einem Ringzwang – Vorform des modernen Fraktionszwanges, abnicken mussten)
seine völlig obrigkeitshörigen und unterwürfigen “Landsleute” dazu zwang, die damals höchst umweltschädlich, mit Schwer-Walöl betriebenen Drachenboote
(man kann auf dem Foto oben links deutlich die Rußfahne eines auslaufenden Walöl-Drachenbootes erkennen)
endlich umweltfreundlich auf Segelbetrieb, mit den bekannten herrlich, rot-weißen Segeln
(letzte Hommage an Erik den Roten und zugleich ewige Mahnung)
umzurüsten, konnte sich das Weltklima, und ganz besonders das Inselklima auf Grönland, zur heutigen, weißen Pracht wie auf Island (ebenfalls altnordisch und heißt übersetzt “Eisland”) weiter entwickeln!

 

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