Klemptnermeister Röhrig: “Eckard, die Russen kommen”

Aus dem Deutschen Bundestag,
Inneres und Heimat/Kleine Anfrage

Berlin: (hib/STO) “Behördlicher Umgang mit Kaspersky-Software” lautet der Titel einer Kleinen Anfrage der FDP-Fraktion (19/5672). Wie die Fraktion darin ausführt, warnte die in Großbritannien für die IT-Sicherheit zuständige Behörde NCSC im Dezember 2017 britische Ministerien davor, Software des russischen Herstellers Kaspersky zu verwenden. Bereits im September 2017 habe die US-Regierung ihren Bundesbehörden die Benutzung sämtlicher Software der russischen Firma Kaspersky verboten. Wissen will die Fraktion unter anderem, welche Bundesbehörden welche Software des Herstellers Kaspersky einschließlich mit ihm verbundener Unternehmen benutzen.

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Ach wie schön, der immer wieder gern genommene, “Staats-Feind Nr 1” für alle Zwecke, muss wieder einmal herhalten.
Ein ganzes Betriebssystem aus westlicher Hand, welches seit jahrzehnten NICHTS für die Sicherheit in Bezug auf Schadsoftware/Viren tat, genießt selbstverständlich das höchste Vertrauen aller staatlichen Gremien. “Uncle Sam” macht so etwas ja nicht, wie wir seit dem NSA-Skandal ja unwiderruflich sicher wissen!
Hier bei uns, in dem Land in dem wir gut und gerne Leben, brach ein neuer “christlicher”  Bürgermeister in München, sofort nach seinem Amtsantritt, alle durch seinen Vorgänger schon erfolgreich eingeführten Bemühungen für ein bereits weitgehend laufendes, quelloffenes, kostensparendes, VIRENRESISTENTES Betriebssystem, LIMUX, mit entsprechenden Spezial-Programmen für die öffentliche Verwaltung in München mit absoluten Scheinargumenten, den Beamten könne die Umstellung nicht “zugemutet” werden, abrupt ab, um einem amerikanischen Hersteller wieder Tür und Tor für alle staatlichen Dienststellen im IT-Bereich bereitwillig, kostenintensiv und VIRENVERSEUCHT zu öffnen!
Schöne Grüße aus Schilda an die “Bananen-Republik-Deutschland