Kommt jetzt der Bierdeckel ?

“Eingeweiten” – Kreisen zufolge soll Merkel heute in der Kriesensitzung angedeutet haben, im Dezember auf dem CDU-Parteitag NICHT mehr als Parteivorsitzende zu kandidieren!
Würde sie dieses dennoch erwägen, obwohl sie sich in letzter Zeit nicht mehr direkt dahingehend äußerte, sondern nur noch bekundete, sie stehe dafür “zur Verfügung”, liefe sie Gefahr, ihr würde das gleiche Schicksal wie ihrem Einpeitscher Kauder ereilen, sie würde NICHT wiedergewählt! Und so etwas geht einfach nicht! Sie wird uns nun mit der Opferrolle im Interesse der “Christlichen” Volkspartei und zum Wohle des deutschen … VERZICHTEN zu wollen … bla, bla … nerven.
Würde sie als kandidierende Partei-Cheffin nicht wieder in das Amt gewählt und ein GEGENKANDIDAT zum Zuge kommen, wäre ein Mistrauens-Votum im Bundestag überfällig und die Kanzlerschaft dahin!
So trennt sie, nach den krachenden Mißtrauensvoten der hessischen und bayerischen Wähler, als letzte ihr noch verbleibende Option “großzügig” die Ämter und hofft auf den Verbleib im Kanzleramt.
Friedrich Merz *), der mit dem Steuerbierdeckel (Sie erinnern sich noch – einer der Ersten, der über Merkels Klinge sprang) ist schon eiligst in den Ring gehüpft, Kramp-Karrenbauer, Spahn, von der Leyen, Buffier, der neue “Schleswig-Holsteiner” und Consorten müssen sich jetzt sputen!

*)

Friedrich Merz ist nicht durch das *young leaders* Programm der Atlantikbrücke gelaufen. Und es ist nicht so, dass der Mann mal (wie alle Marionetten wie von der Leyen, Spahn und Co.) mal seinen Allerwertesten auf einem Bilderberg-meeting hinhalten musste im Austausch für eine hohe Position. nein nein: Friedrich Merz ist niemand anderes als der VORSITZENDE der Atlantikbrücke.

Der CHEF der größten deutschen Partei, die zugleich dieses Land regiert, ist also in kürze ebenso CHEF der größten transatlantischen Lobby- und Einflussorganisation, zu der aktuell etwa 500 führende Persönlichkeiten aus Bank- und Finanzwesen, Wirtschaft, Politik, Medien und Wissenschaft zählen. und deren Aufgabe es ist, die deutsche Gesellschaft im Interesse einer transatlantischen Elite zu manipulieren.
Mit Merz würde die CDU völlig zum Ableger US-amerikanischer Politik.
Es scheint so, als käme damit nach der Pest die Cholera!

Alternative für den Bundestag

Man mag sie, man glaubt der Regierungspropaganda oder man macht sich sein eigenes Bild, jedenfalls für die Parlamentsarbeit, zum Beispiel im Bundestag, sind sie unbestreitbar eine echte Bereicherung!
Noch nie konnte man erleben, dass eine Fraktion der “Bürgerlichen” solche Fragen an die Bundesregierung stellte, wie vor einiger Zeit die Frage nach dem Umfang der “Versicherungsfremden Leistungen” in der Gesetzlichen Rentenversicherung. (da bekam sie von der Regierung die absolut dämliche Antwort, diese Leistungen könne man nicht beziffern, obwohl namhafte Institute, ja die GRV selbst, diese schon längst umfangreich beschrieben)
Nun stellt die AfD-Fraktion, nach sehr vielen weiteren Anfragen, erneut eine sehr interessante, uns alle betreffende, Anfrage an die Bundesregierung und man darf sehr gespannt auf die Antwort sein:

AfD fragt nach Abschaffung des Bargelds
Finanzen/Kleine Anfrage

Berlin: (hib/HLE) Ob die Bundesregierung an Bargeld als gesetzlichem Zahlungsmittel langfristig festhalte, will die AfD-Fraktion in einer Kleinen Anfrage (19/4786) erfahren. Die Abgeordneten zeigen sich in der Vorbemerkung zur Kleinen Anfrage überzeugt, dass in der EU an der schrittweisen Reduzierung von Bargeld gearbeitet wird. Gefragt wird nach den zusätzlichen Bankgebühren in einem bargeldfreien Deutschland. Wissen wollen die Abgeordneten auch, ob die Abschaffung von Bargeld mit einem Förderprogramm für Banken gleichzusetzen ist und einen Überwachungsstaat schafft.

Das Schweigen der Belämmerten

Still geworden ist es in Bayern.

ein Tageskommentar von Egon W. Kreutzer

Der Wahlsonntag wird erwartet wie die Urteilsverkündung im Mordprozess.

Lebenslänglich oder doch ein letztes Mal Bewährung?

Sie lebt ja noch, die CSU, es war also nur ein Mordversuch, oder war es gar nur fahrlässige Körperverletzung?

Die Verteidigung hat bis zum Schluss darauf hingewiesen, es könne auch Suizid gewesen sein, Suizid in Kombination mit Tötung auf Verlangen.

Bleiben wir bei den Tatsachen.

Tatsache ist, dass niemand mehr daran glaubt, dass die CSU dieses Mal die absolute Mehrheit und die Alleinregierung verteidigen könne.

Tatsache ist – bitte aufhorchen! – nur der allgemeine Glaube an den Niedergang der CSU!

Gewählt und gezählt wird schließlich erst morgen.

Wie kommt es aber, dass der Glaube an die Dominanz der CSU so stark nachgelassen hat?

Wenn Dein Rasenmäher auch beim zwölften Versuch nicht angesprungen ist, lässt Dein Glaube daran, dass Du heute noch den Rasen mähen  wirst, auch schnell nach!

Und selbst wenn Du Dir das nicht eingestehst, und den Starter noch einmal und noch einmal durchziehst: Dein Nachbar, der feixend am Gartenzaun steht, der ist schon ganz sicher, dass das heute nichts mehr wird – und schon, weil Du sein Feixen und Grinsen nicht mehr ertragen kannst, schiebst Du das Mähgerät ganz schnell in die Garage …“

Der Glaube stirbt mit dem offenkundigen Versagen. Und sind die Gläubigen zuerst auch nur verunsichert, wanken zwar schon, fallen aber noch nicht – so ist der Schaden dennoch unabwendbar, weil die Opportunisten mit einem feinen Gespür für drohende Gefahr als erste die Fahnen einholen und sich auf neutrales Gelände verdrücken.

Geht’s gut, kommen sie zurück, geht’s schief, waren sie schon immer dagegen.

 

Wo aber hat das offenkundige Versagen stattgefunden? Was hat die Gläubigen wanken lassen und die Opportunisten auf Distanz gehen lassen?

Bayern hat doch weiter funktioniert. Bestes Bundesland in allen Disziplinen, das Pfund, mit dem Söder bis zuletzt versuchte, zu wuchern. Bayern hat sogar in Bezug auf die Aufnahme von Migranten und deren Integration mehr unternommen und mit größerem Erfolg als alle anderen Bundesländer – und hat dennoch so gut wie keine No-Go-Areas, hat dennoch die niedrigste Kriminalität. Wo hat die CSU versagt? Ja, es fallen Unterrichtsstunden aus, aber doch weit weniger als anderswo! Wohin man auch schaut: Die CSU hat alles richtig – oder doch zumindest besser gemacht als die Konkurrenz.

Es gibt nur einen wunden Punkt, nur ein Versagen, dass die Gläubigen erschüttert hat, und das war und ist das tiefe Einknicken Horst Seehofers vor Angela Merkel.

Hätte Seehofer seine Drohung wahrgemacht, und das Verfassungsgericht angerufen, die CSU bekäme morgen eher 60 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen als mit Ach und Krach die prognostizierten 35 Prozent!

Hätte Seehofer tatsächlich sein Amt als Innenminister genutzt, um die Grenzen der Bundesrepublik wieder auf den Stand vom August 2015 zu bringen, die CSU hätte nicht den geringsten Anlass zur Sorge, eventuell nicht als strahlende Siegerin aus der Landtagswahl hervorzugehen!

Seehofer hat das versiebt, versaubeutelt. Die Motivation dafür mag im Machterhalt der Union im Bund gelegen sein, doch die Meinungsforscher erklären, dass mit dem Niedergang der CSU auch die CDU aufs Wachkoma zustrebt!

Und auch die SPD stürzt immer weiter ab. Nicht nur in Bayern, auch im Bund.

Damit ist die GroKo-Politik abgestraft wie nie zuvor – und auch hier gibt es nur ein einziges Versagen, das von den Wählern angekreidet wird.

Seehofer hat es erkannt, als er erklärte, die Migration sei die Mutter aller Probleme.

Nein. Er hat das nicht so gemeint, wie es ihm gerne unterstellt wird.

Er hat damit nur zum Ausdruck gebracht, dass es ohne die von A.M. im September 2015 ausgelöste Zuwanderungswelle keines der Probleme gäbe, die der GroKo in Berlin und der CSU in Bayern heute das (Über-) Leben schwer machen.

Doch obwohl er das Problem erkannte, war er nicht bereit, das zur Lösung des Problems erforderliche Risiko einzugehen und sich ggfs. für die CSU, für Bayern und Deutschland zu opfern.

Aber es kann eben nicht jeder ein Arnold von Winkelried sein, dem gerade deshalb heute wieder einmal ehrend gedacht werden soll.

Arnold von Winkelried war es, der am 9. Juli 1386 in der Schlacht von Sempach ein Bündel Lanzen der habsburgischen Ritter packte und – indem er sich selbst damit aufspießte – jene Bresche in die Front schlug, die letztlich den Sieg der Eidgenossen über die Habsburger ermöglichte.