“drübber piienkeln”

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt oder darüber gewundert, warum die MÄNNLICHEN Hunde bei einem Gassigang oder dem ausgiebigen Spaziergang so oft das Beinchen heben, auch dann noch, wenn scheinbar nur noch warme Luft entweicht?

Das machen die Rüden nicht etwa, weil Mutter Natur ihnen nur eine Miniblase spendierte oder sie an chronischer Blasenentzündung leiden. Das ist eine Angewohnheit, ja ein ZWANG, um ihr Revier abzustecken und gegen fremdes Eindringen zu verteidigen. Besonders wichtig wird dieses, wenn der “Revierherr” eine fremde Marke eines “Mitbewerbers”, eines Revierkonkurrenten erschnüffelt, welcher droht ihm seinen Platz streitig zu machen. Das gleiche gilt in dem Falle, will er, der junge Spund ein fremdes Revier erobern. Dann wird, ja dann MUSS gnadenlos, wie der Rheinländer sagen würde, “drübber gepiienkelt”, die fremde Marke unwiderruflich ersetzt / ausgelöscht werden!

Die Spezies Mensch, besonders in seiner “edelsten” Form, dem Politiker/in wird in diesem Verhalten gegenüber seinem “Besten Freund” immer ähnlicher.

Jüngstes Beispiel: Ein Übermensch, ein gottbegnadeter, unbestechlicher, bundesweit beliebtester Politiker wird von dem Posten, den eigentlich bis in alle Ewigkeit nur er hätte ausfüllen können, in ein noch höheres Amt, dem zweithöchsten im Staate, berufen. Das reisst mit diesem Wechsel, welches die uneingeschränkte Staatsräson und die tiefe Liebe zum, und Ehrfurcht vor dem Vaterland, wie sie nur ein Christunionspolitiker empfinden und hervorbringen kann, ein so tiefes und breites Loch, ja Abgrund, an dem die Republik normalerweise unwiderruflich hätte zu Grunde gehen müssen.
Um diese Staatskatastrophe in ihrer genialen, staatsführenden Eigenschaft sofort abzuwenden, zaubert die weise Kanzlerin sofort einen blassen Nachfolger aus dem Hut. Zwar widerwillig, gehört dieses wichtige Amt des staatlichen Finanzverwalters doch traditionsgemäß in bewährte, kompetente christliche und nicht dilettante, unqualifizierte, sozialistische Hand, aber sie musste ja zu IHREM persönlichen Machterhalt den Sozis zur neuerlichen Koalitionsbereitschaft etwas zum Fraß vorwerfen. Zusätzlich hatte sie diesem Kandidaten gegenüber noch etwas “wiedergutzumachen”, nahm dieser doch bereitwillig die Prügel für den katastrophalen G20-Gipfelzirkus in der Hansestadt Hamburg auf sich, und bürdete den Hanseaten ungefragt die Auswirkungen auf, was in Merkels sozialistisch geprägten Politdenken doch schon zu höheren Staatsaufgaben zu befähigen scheint! Das dieser aktuell gerade dabei ist, seine eigene Partei, die stolzen Sozialdemokraten, geradewegs in den Abgrund zu führen, befreit sie doch zudem noch vom ewigen Konkurrenten!
Der “Neue” im viel zu großen Amtsanzug des Bundes-Finanzministers muss nun umgehend zeigen was er so drauf hat, auch wenn er überhaupt nichts drauf hat – drauf haben kann, er ist ja erst kürzlich in das traditionsreiche Gebäude gestolpert. So schwadroniert er vorerst einmal über Themen, die ihn gar nichts angehen, er hatte wohl noch nicht gecheckt, welches Ministerium er übernahm. Sitzend zur Rechten Go.. äh Merkels am Kabinettstisch versetze ihn wohl zusätzlich so in “Brauserausch” dass er meinte, Olaf-Allmächtig darf jetzt alles regeln.

Ein Bericht des Statistischen Bundesamtes über die Ein- und Ausgaben des Bundes im ersten Halbjahr 2018 kam gerade zur rechten Zeit und bot ihm nun, nach dem er für den ersten Fauxpas gehörig gescholten wurde, die einmalige Gelegenheit jetzt aber ganz gewaltig auf die “Ka… zu haun” und strahlend aus dem Schatten seines Vorgängers in’s Rampenlicht der berliner Politbühne zu treten.
Hatte der NUR gerade einmal die berühmtberüchtigte “Schwarze Null” erreicht,

Olaf kann es noch viel besser!

Unter seiner unvergleichlich, genialen Führung nahmen Bund, Länder, Kommunen und Sozialkassen im ersten Halbjahr gut 48 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben.

Laut Behörde war dies der höchste Wert in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.

Das muss ihm, “Olaf dem Großen”, erst mal jemand nachmachen

Aktion “drübber piienkeln” erfolgreich abgeschlossen!