Pippilotta Bätschi in die Fresse?

SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles hat sich verwundert über die relativ knappe Mehrheit bei der Wahl von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundestag geäußert.

“Es waren mehr Gegenstimmen, als ich erwartet hätte”,

sagte Nahles  im Sender “Welt”. Bei der SPD sei “die Lage sehr geschlossen” gewesen. “Darum kann ich mich nur wundern. Es ist letzten Endes nicht herauszufinden.”

Von den 702 anwesenden Abgeordneten gaben 692 ihre Stimme ab,
davon waren vier Stimmen ungültig, neun enthielten sich.

364 Abgeordnete des Bundestages gaben Merkel in der geheimen Wahl ihre Stimme.
Gegen Merkel votierten 315 Abgeordnete.

Das sind, wie bei Wahlen in der Bundesrepublik üblicherweise gezählt wird, von den gültig, abgegebenen Stimmen:
Für Merkel        = 53,6%
Gegen Merkel  = 46,4 %

Das Regierungsbündnis aus CDU, CSU und SPD kommt auf 399 von 709 Stimmen.
Merkel erhielt also 35 Stimmen weniger als die 399 Sitze, über die das Regierungsbündnis verfügt,
Also waren die 364 Stimmen für Merkel AUSSCHLIESSLICH von der neuen “kleinko” – KEIN einziger Abgeordneter der Opposition stimmte für Frau Merkel!

Frau Nahles:

  • Hatten Sie eine Wahl wie in der ehemaligen DDR oder in China erwartet, mit einer Zustimmung des (Schein-) Parlamentes mit 99,97 % der Abgeordneten?
  • Sind Sie jetzt sehr enttäuscht darüber, dass es “letzten Endes nicht herauszufinden ist” wer von den Abgeordneten der neunen “kleinko” sich da daneben benahm und Sie diese nicht sofort abwatschen können?