Da sollte der “Fachmann” sich wundern und der Laie staunt nicht schlecht

Ich bin ein “Hamburger-Jung” und lese doch tatsächlich kürzlich “In folgenden Städten droht demnächst ein “DIESEL-Kraftfahrzeug-FAHRVERBOT, weil Brüssel feststellte… und demnächst klagen wird!

“In mindestens zehn deutschen Städten droht einer Modellrechnung zufolge noch in diesem Jahr ein Fahrverbot für Dieselautos. Berlin ist trotz einiger besonders mit Stickoxiden belasteten Straßen in Neukölln voraussichtlich nicht betroffen. Nach einer Hochrechnung des Car-Instituts an der Uni Duisburg-Essen sind die zehn Städte München, Stuttgart, Köln, Reutlingen, Hamburg, Heilbronn, Kiel, Düsseldorf, Darmstadt und Ludwigsburg. In diesen Städten werden die von der EU vorgegebenen Stickoxid- Grenzwerte erheblich überschritten, und Umweltschutzorganisationen versuchen deshalb Fahrverbote gerichtlich zu erzwingen.”

Von Stuttgart, in einem Talkessel liegend, hört man ja nun schon seit längerem, am berüchtigten Neckartor gibt es öfters Dicke-Luft, aber in Kiel oder Hamburg? Bei der in Norddeutschland überwiegend herrschenden “Steifen Briese” aus Nordwest, von der Nordsee kann man oft den Regenschirm nicht halten, und da sollen sich leichtflüchtige Gase in überdurchschnittlichen Mengen FESTSETZEN???

Für Hamburg gesprochen, kann es sein, es wird an den falschen Orten gemessen? Vielleicht am Kreuzfahrt-Terminal oder am einzigen innerstädtischen Flughafen-Fuhlsbüttel?

Berlin: (hib/HAU) Um die Reduktion von Schiffsemissionen geht es der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (19/528). Die Abgeordneten verweisen in der Vorlage darauf, dass die Seeschifffahrt vor allem für den internationalen Handel eine Schlüsselfunktion erfülle. Die im Transport auf den Meeren verwendeten Treibstoffe – zumeist Schweröl – sowie Motoren und Abgasnachbehandlungen seien jedoch “weit entfernt von Vorschriften an Land”. So gebe es zwar verbindliche Regelungen zu Schwefelemissionen. Andere Emissionen – wie etwa Kohlendioxid, Stickoxide oder Feinstaub – würden aber bisher nur wenig bis überhaupt nicht reguliert. Das führe dazu, dass durch küstennahe Schifffahrt oder den Aufenthalt in den Häfen massive gesundheitliche Auswirkungen zu beklagen seien.