Superdeal

Eon, RWE, EnBW und Vattenfall haben schlicht einen Superdeal gemacht, als man ihnen anbot, sich von der Entsorgungspflicht für den strahlenden Atommüll ihrer Reaktoren freizukaufen. 24 Milliarden Euro dafür, dass man ein technisch und gesellschaftlich hochriskantes und über Jahrzehnte veranschlagtes Mammutprojekt endgültig von der Backe hat, von dem man zudem jetzt schon weiß, dass es mindestens dreimal so viel kosten wird wie diese 24 Milliarden Euro.

Das kann man wahrlich nur einen Superdeal nennen. Das unkalkulierbare Dauerrisiko der Endlagerung des Atommülls war das schärfste und gefährlichste Damoklesschwert über den Köpfen der Manager und Aktionäre der vier großen Atomkonzerne.

 

 

 

Atomkonzerne kaufen sich frei

 

Endlager gesucht

 

 

Nun hat der STEUERZAHLER, also Sie und ich, das Problem und vor allen Dingen die KOSTEN für die “Endlagerung” zu tragen. Wer ist eigentlich auf die “geniale Lösung” gekommen, den Atomkonzernen, die mit ihren Atomkraftwerken Milliarden verdienten, das Entsorgungsproblem für ” ‘nen Appel und ‘n Ei” abzukaufen? Das war doch nicht etwa unsere fürsorgliche Kanzlerin?

Entweder dafür werden jetzt die versprochenen Entlastungen für die Steuerzahler geringer ausfallen, der “SOLI” bis zum Sanktnimmerleinstag weiterlaufen, die Rentenkasse und der Gesundheitsfond wieder einmal gründlich geplündert!

Oder unsere geniale “Fühsikerin” im Kanzleramt läßt den “Sozialverträglichen Volksofen”  privatwirtschaflich entwickeln, in jedem Rentner-, Sozialhilfe- und Hartz4-Haushalt verpflichtend sowie beitragspflichtig installieren, (durch das SoVOEinfGes) was Heizkosten erspart, Sozialausgaben und Rentenerhöhungen (zusätzlicher Volksofen-Dämpfungsfaktor in der Rentenerhöhungsformel) in Zukunft geringer ausfallen lässt, den Demografischen Wandel positiv beeinflusst womit die gesetzlichen Renten- und Krankenversicherungen sowie der Wohnungsmarkt spürbar entlastet werden, Arbeitsplätze schafft, die Vollbeschäftigung fördert und gleichzeitig die CO2-Emission und die Feinstaubbelastung deutlich reduziert, womit Deutschland wieder einmal “Weltmeister” würde!

Im jetzt anlaufenden Wahlkampf eröffnete sich der christlich-sozialen Union zusätzlich die schlagende Parole:
“Wir reden nicht von sozialer Gerechtigkeit – Wir verwirklichen sie!”

 

Die Sozialverträglichkeit wird durch die Unionsgeführte Regierung und das SoVOEinfGes derart gewährleistet, dass selbstverständlich der Bezug des Volksofen NUR unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze vorgesehen ist. Dadurch wird sichergestellt, dass Besserverdienende, Beamte, alle Parlamentarier sowie Regierungsmitglieder, Pensionäre und die meisten Sebstständigen diese staatliche Sonderleistung NICHT in Anspruch nehmen dürfen und NUR die Bezieher KLEINER und MITTLER Einkommen in den Genuß dieser, in der Welt einmaligen Sozialleistung kommen!