Wat nu Olaf?

Olaf Scholz noch vor Wochen: (kindlich naiv?) “Die Stadt wird ein bedeutendes Treffen der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der G20 erlebt haben. Wir werden gesehen haben, dass über wichtige Fragen der Weltwirtschaft und des globalen Zusammenhalts gesprochen wurde und dass es friedliche Kundgebungen gegeben hat. Am Ende wird die Stadt stolz sein.”

Mit der Entscheidung, Hamburg zum Gipfel-Ort zu machen, hat Merkel nicht nur die Sicherheitskräfte verstimmt. Die Krawalle helfen künftig autoritären Machthabern, wie dem Türken Erdogan, ihre gewaltsamen Vorgehen gegenüber Op­po­si­ti­o­nellen zu legitimieren. Erinnert man sich an G20 in Hamburg, wird man sich wahrscheinlich an Gewalt, Wasserwerfer und brennende Autos erinnern. Ein Staatsversagen.

Möglicherweise hat sich Merkel aber wieder zwei Optionen gesichert:

  1. Es läuft so wie der erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg es sich vor dem G20 Gipfel wünschte, dann kann sie GLÄNZEN im “Ruhm”der mächtigsten Frau der Welt”, der “Weltpolitikerin” und der Gönnerin, Hamburg die Ehre des Austragungsortes gewährt zu haben.
  2. Es läuft so, wie es jetzt geschehen ist, aber voraus zu sehen war, dann kann sie der “letzten SPD-Hochburg” vorhalten, wieder einmal nicht für Recht und Ordnung sorgen zu können.

Hamburgs CDU-Oppositionschef André Trepoll wirft Bürgermeister Olaf Scholz  von der SPD schon einmal vorsorglich vor, bei der Einschätzung der Sicherheitslage rund um den G20-Gipfel versagt zu haben!

Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass Merkel schon wieder selbstherrlich den Ausnahmezustand über die Hansestadt Hamburg verhängt, die Bundeswehr in Hamburg einmarschieren lässt und damit wieder “Recht und Ordnung” in Deutschland herstellt. Schröders Oderhochwasser vor der Bundestagswahl 2002 würde zum müden Rinnsal verkommen!